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Endometriose-wie ich über 20 Jahre fehldiagnostiziert wurde

Ein Hoch auf meine Eierstockzyste 2016!

Ohne die hätte ich vermutlich noch länger auf meine Endometriose Diagnose warten müssen!

Die Zyste war bereits so gross, daß mein Frauenarzt mich für eine Not-OP am nächsten Tag anmeldete!

Warum man es eine Not-OP nennt, obwohl immer noch eine Nacht dazwischen liegt?

Keine Ahnung 😉

Da war er also, der Tag meiner Laparoskopie!

Wobei sich „Bauchspiegelung“ ein bisschen weniger dramatisch anhört. Eigentlich ist es nicht mehr als ein kleiner Schnitt im Bauchnabel!

Der Bauchraum wird dann mit Gas gefüllt, um Platz für die Instrumente zu schaffen!

Alles halb so schlimm!

Meines Wissens ist das grösste „Problem“ an dieser Prozedur, das Gas später wieder loszuwerden 😉

Als ich an diesem Tag meine Infusion für die Narkose gelegt bekam, wusste ich noch nicht, daß dieser Eingriff mein Leben verändern würde!

Seit meinen frühen 20ern litt ich unter anderem an ständig wiederkehrenden Darmkoliken. Und wenn ich schreibe Kolik, dann meine ich keine Krämpfe. Nein, ich meine Kolik!

Schmerz, der deinen Rücken krümmt, wie den einer alten Frau.

Der dich weinend und zitternd auf den Badezimmerboden schickt.

Der so intensiv ist, daß er Übelkeit auslöst.

Der dich ohnmächtig macht.

Schmerz, den ich absolut niemandem wünsche.

Zusammen mit allen anderen chronischen Schmerzen, der ständigen Müdigkeit, den Fieberschüben und regelmässigen Entzündungen in meinem Körper bekam ich nach gefühlten 200 plus Bluttests damals mit Mitte 20 eine Diagnose.

Autoimmunerkrankung. Genaugenommen einen Mischkollagenose.

Bitte was?

Im Schnelldurchlauf bedeutet das, daß sich der Körper selbst angreift!

Niemand weiß so recht wieso und die Symptomatik ist sehr komplex.

Na vielen Dank auch!!

Therapie: Immunsuppressiva! 

Medikamente, die das Immunsystem komplett aushebeln.

Die dafür sorgen, daß es seine Arbeit nicht mehr tun kann. Nämlich den Körper zu schützen. Ziemlich sinnfrei, wenn du mich fragst!

Damals war ich jung, aber mein Körper fühlte sich an, wie der einer alten Frau!

Ich war es so leid ständig Schmerzen zu haben.

Ich hatte vergessen wie es sich anfühlte ohne Schmerzen aufzuwachen. Die Frage war nicht ob, sondern wie schlimm.

An manchen Tagen war ich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch vollkommen am Ende. Ich konnte nicht mehr.

Also nahm ich diese Medikamente. Jahrelang. Sie machten alles ein wenig einfacher zu ertragen, aber schmerzfrei war ich dadurch noch lange nicht.

Und selbst wenn, hätte es meine Ärzte null tangiert.

Es fragte ja auch keiner nach.

„Frau Hirsch, ich sehe Sie füllen heute ihr Rezept wieder auf? Zum 587. Mal. Wie geht es Ihnen denn? Verbesserungen? Verschlechterungen?“

Hah, das wäre ja mal ein Service gewesen.

Ich war einfach nur eine Nummer.

Mittel zum Zweck um die Mühlen der Pharmaindustrie am Laufen zu halten. 

Ich als Person, als Mensch, war ihnen vollkommen egal!

Dann kam der Tag an dem ich beschloss die Pille abzusetzen. Und die Immunhemmer gleich noch dazu!

Ich wollte das ganze Gift raus aus meinem Körper! Nicht mehr nur auf Symptome reagieren. Ich wollte verstehen was da in meinem Körper passierte. Und warum!

Das ist übrigens auch der Zeitpunkt an dem die meisten Frauen das erste Mal von ihrer Endometriose erfahren.

Der Zeitpunkt des ersten Rendezvous sozusagen!

„Hey! Hier ist deine Endometriose! Kannst mich auch gerne Endo nennen. Mensch, wird ja auch Zeit, dass wir uns endlich kennenlernen. Ich hab schon so viel von dir gehört! Du hast jetzt also einen Kinderwunsch und hast deshalb die Pille abgesetzt. Ja mensch, da muss ich dich jetzt leider enttäuschen. Deine Eileiter funktionieren nämlich nicht mehr! Aber war echt nett mit dir zu plaudern!“

Zurück im Aufwachraum.

Mein Frauenarzt beugte sich mit besorgtem Gesicht über mich und erzählte mir zum ersten Mal in meinem Leben etwas von einer chronischen Erkrankung genannt Endometriose.

Ich war verwirrt. Was war denn aus der Zyste geworden?

Er erklärte mir in groben Zügen was da im Körper passierte.

Natürlich mit viel Einfühlungsvermögen, wie immer!

„Frau Hirsch, da unten bei Ihnen ist ein Minenfeld. Schaut gar nicht gut aus! Ich hab mein Bestes getan, aber da ist noch mehr!“

Der Typ ist der Knaller!

Wie sich herausstellte, war mein Darm zerfressen von Endometriose Herden. Tief infiltriert. Sehr altes Gewebe. Gewuchert über viele Jahre.

Und es fiel mir wie Schuppen von den Augen!

Meine Koliken hatte ich mir nicht eingebildet. Die Schmerzen waren echt. Ich hatte keine Macke!

Wenn man jahrelang von Arzt zu Arzt, von Spezialist zu Spezialist rennt, und keiner einem wirklich helfen kann, keiner eine plausible Erklärung hat, dann fängt man schonmal an, an sich zu zweifeln!

Grosshirn an Kleinhirn:

„Na, was steht für heute an?“

Kleinhirn zurück an Grosshirn:

„Kolik Stufe 7.5! Das wird ein Spass!“

Was wenn organisch alles in bester Ordnung ist?

Was wenn mein Kopf diese Schmerzen fabriziert?

Wie sich noch herausstellen sollte war bei mir organisch so einiges NICHT in bester Ordnung! Vor allem „unten rum“!

Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag!

Schön, wenn du bis hierhin gelesen hast! Jetzt kennst du einen kleinen Teil meiner persönlichen Geschichte.

Aber was kannst du dir für dich daraus mitnehmen?

Vielleicht leidest du wie ich schon lange an unerklärlichen Schmerzen oder Verdauungsbeschwerden?

Speisen dich die Ärzte mit fadenscheinigen Erklärungen ab?

Hast du das Gefühl, dass da mehr dahinter steckt?

Ich will mit diesem Beitrag nicht den bekannten „Teufel“ an die Wand malen.

Aber ich möchte aufzeigen, daß viele Frauen, die an Endometriose leiden oft jahrelang fehldiagnostiziert werden.

Oft hab ich das Gefühl, daß alles was nicht erklärt werden kann, einfach auf das Immunsystem geschoben wird!

Im Mittelalter war es der Teufel oder Hexerei, heute das arme Immunsystem!

Ich habe den ultimativen Anti-Endo-Guide für dich zusammengestellt. Er enthält wichtige Fakten über Endometriose, persönliche Insights, die ich gerne schon vor Jahren gewusst hätte. Ausserdem Symptome, die in vielen Fällen nicht mit Endo in Zusammenhang gebracht werden.

Wissen ist Macht!

Warte nicht auf deine Eierstockzyste oder das erste Rendezvous nach Absetzen der Pille.

Chronische Erkrankungen des Immunsystems schiessen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Wer denkt sich eigentlich immer wieder neue Namen aus? Kommen die mit der Namensgebung überhaupt noch hinterher?

Und warum hört man in dem Zusammenhang eigentlich nie etwas über Ernährung?

Wusstest du, daß nur ein Mini Bruchteil des Medizinstudiums von Ernährung handelt?

Shocking!

Ich hab mich über die Jahre gezwungenermassen stark und intensiv mit dem Thema beschäftigt. 

Der Spruch „Du bist, was du isst“ kommt halt auch nicht von irgendwo. Vor allem nachdem ich meine Medikamente abgesetzt hatte (wozu ich hier nicht auffordern will), wurde Ernährung mehr und mehr zu meiner zentralen Lösung und Therapiemethode. 

Ich habe einige meiner Essgewohnheiten komplett umgestellt und nutze seit einigen Jahren pflanzliche Ergänzungen. 

Richtig! Ich ergänze meine Nahrung!

Wenn man sich die Qualität und Herkunft unserer Nahrungsmittel mal genauer anschaut, erkennt man schnell, daß man da heutzutage nicht mehr drum rum kommt. 

Vor allem nicht, wenn der Körper eh schon in schlechter Verfassung ist. Aber auch bei den Ergänzungen kommt es auf die Qualität an! Und die Auswahl ist riesig und unübersichtlich! 

Ich versuche, mich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen, sondern möchte Entscheidungen aufgrund von eigenen Erfahrungen treffen können. Das heisst im Klartext: Ich bin mein eigenes Experiment!

Und was ich nicht schon alles ausprobiert habe. 

Angefangen bei Homöopathie, Akupunktur, chinesischer Medizin inklusive Kräutern und Schröpfen, bis hin zu einer alternativen Entgiftung. Dafür liess ich mir sogar alle zwei Wochen eine Infusion legen, um alle möglichen Giftstoffe aus meinem Körper auszuleiten. 

„Und Andrea, was hast du heute so geplant?“

„Och, ich lass mir für ne Stunde ne Nadel in den Arm stechen!“

Welche dieser Methoden dann für mich persönlich totaler Quatsch und rausgeschmissenes Geld waren, und welches Konzept mich total vom Hocker gehauen hat, kannst du HIER nachlesen.

Ich hoffe du konntest dir einiges an Mehrwert mitnehmen.

Vergiss nicht, dir deinen ultimativen Anti-Endo-Guide zu holen und erzähl mir wo du dich gerade auf deiner Reise befindest.

Mehr von mir findest du ausserdem auf meiner Webseite www.woman-unchained.com

Ich freue mich von dir zu lesen!

Alles Liebe,

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